Selbstbewusst Sichtbarkeit

Wer sich selbst achtet, achtet auch den Anderen.

Kennen Sie das, dass Andere unbewusst ihre Zeit bestimmen und des öfteren zu spät kommen?
Dass Andere ihre Hilfsbereitschaft gerne als gegeben annehmen, und Sie sich benutzt fühlen?
Dass Sie zwar ein geduldiger Mensch sind, doch Andere Sie zum warten ‚zwingen‘.

Sie verabreden sich für 19 Uhr, haben selbst einen durchgeplanten Tag gehabt, sind jedoch pünktlich vor Ort. Die Verabredung kommt 20 Minuten später, hat dann noch einige ‚Kleinigkeiten‘ zu erledigen und lässt Sie warten. Wie fühlen Sie sich hierbei?

Eine Kundin möchte eine Dienstleistung von Ihnen. Sie nehmen sich Zeit für eine ausführliche Beratung. Die Kundin kommt nicht in die Puschen und schreibt viele Emails, die Sie bitte lesen sollen, um ihr Feedback zu geben. Das alles ist sehr ausufernd, es geht nicht voran und Geld fließt längst noch nicht. Wie agieren Sie?

Vielleicht kennen Sie solche Situationen in denen Sie sich ‚fremdbestimmten‘ lassen und spüren nun, dass dies für Sie nicht mehr ,lebenswert‘ ist.

Wer mit sich selbst achtsam und respektvoll umgeht, achtet auch den Anderen.

Wenn Grenzen überschritten werden, dann nur, weil Sie das zulassen. Vor einigen Jahren wurde mir klar, ‚Ich muss mir selbst nichts mehr beweisen‘ und ‚Ich bin nicht mehr bereit, auf meine Kosten, Anderen grenzüberschreitenden Spielraum zu geben.‘

Klarheit und konkrete Ansagen.

Diskussionen machen müde und bringen meist nichts. Zu sich selbst zu stehen und die Dinge klar zu benennen, zeigt auf wo man selbst steht. Mit Achtsamkeit und Bestimmtheit kann ich mich mitteilen. Niemand sonst muss dieser Meinung sein. Doch, wenn es um Geschäftliches geht, um reine Fakten, dann sollten die starken Emotionen still werden. Denn wer wütend oder aufgebracht reagiert, hat meist den Sachverhalt nicht verstanden, fühlt sich angegriffen, will Recht behalten oder hätte es gerne anders.

Wer aggressiv ist, zeigt, dass er ängstlich ist.  – Suzanne Grieger-Langer

Selbstachtung praktizieren. Wer sich selbst achtet, kommt nicht umhin auch dem Gegenüber mit Achtung und Respekt zu begegnen. Viel zu oft traut sich der Mensch nicht, zu sich selbst zu stehen. Das eigene Bedürfnisse, den eigenen Weg, und ja besonders den eigenen Erfolg zu erlauben, ist mit der Komfortzone manchmal nicht im Einklang. Doch genau darum geht es, wenn ich mir erlaube mit mir selbst achtsam zu sein, und mein inneres Feuer – Motivation, Potenzial, Herzenswunsch – frei zu lassen.

Fragen Sie sich

  • was will ich wirklich. Wirklich!
  • und vor allem warum will ich das?
  • und was steht mir – außer mir selbst – im Weg?

Dann beginnen Sie stiller und passiver zu werden. Zu lauschen, was wirklich stimmig ist und mit Ihnen in Resonanz geht. Welche Menschen passen in ihr Leben? Welche Tätigkeit ist es, die Sie mit Freude erfüllt? Wobei fühlen sich sich lebendig? Ich weiß, das hört und liest man momentan oft. Und doch ist das ein Weg, sich selbst näher zu kommen.

  • Hören Sie nicht auf die Anderen und deren wohlgemeinten Ratschläge.
  • Lassen Sie sich auf sich selbst ein und lauschen der inneren, der leisen Stimme.
  • Geben Sie den Ton an in ihrem Leben. Zumindest sagen Sie auch, was Sie wollen.

Sie müssen niemanden mehr etwas beweisen, schon gar nicht sich selbst. Sie sind vollkommen, so wie Sie sind. Das zu verinnerlichen und sich dabei zu entspannen ist eine der täglichen Übungen für mich. Ich wünsche Ihnen dabei viel Freude und genießen Sie sich selbst. Das ist die wahre Freude! Denn die Anderen sind wie Sie, nur in einer anderen Form 😉

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